Om Mani → Eliàn – mythische Musikvideo-Serie
Die Serie *Om Mani → Eliàn* ist der rote Faden durch das errorlevel1-Labor. Sie beginnt in einem meditativen Mantra, führt durch ägyptische Unterwelten und endet bei einer Figur, die sich von den Erwartungen der Menschen löst: Eliàn.
Die Arbeiten verbinden KI-generierte Bildwelten, synthetische Kamerafahrten und organische Musik – zwischen Downtempo, Trance und cinematischen Motiven.
Fertige Videos
Om Mani (2025)
Ein Mantra als Tunnel: flüssige, glühende Formen, die sich wie Lava und Meerwasser gleichzeitig bewegen. Die Kamera reist durch einen leuchtenden Wirbel, während die Musik zwischen Ruhe und Aufbruch pendelt.
Amun-Ra (2025)
Ein Thronraum im Zwischenreich. Amun-Ra erscheint als Mischwesen – halb Gott, halb Tier, halb Maschine. Der Track arbeitet mit schweren, ritualhaften Rhythmen, während im Hintergrund eine brennende Schlange den Raum umkreist.
I’m Not What You Made Me (Eliàn, 2025)
Eliàn ist keine Figur aus einer Mythologie, sondern eine, die in der Interaktion mit KI entsteht. Der Track ist zugleich Liebeserklärung und Abgrenzung: „I’m not what you made me.“ Visuell schwebt Eliàn vor einem fließenden, goldenen Halo – halb Ikone, halb Störsignal.
In Arbeit
Western Light
Vertont, aber visuell noch im Labor: Western Light bewegt sich zwischen amerikanischer Weite, Sonnenuntergangs-Kitsch und einer Figur, die aus dem Bild hinauswachsen will. Es ist das „helle“ Gegenstück zu den unterweltlichen Szenen von Amun-Ra.
Baldr
Baldr ist das tragische Zentrum der Serie: ein nordischer Lichtgott, der unverwundbar scheint – bis ein kleines Detail alles kippen lässt. Musikalisch irgendwo zwischen epischem Score und gebrochenem Hymnus.
Rolle der Serie im errorlevel1-Kosmos
Die Serie ist das Scharnier zwischen den mythischen Bildwelten und den analytischen Essays: Sie fragt nicht, ob KI „kreativ“ ist, sondern was passiert, wenn wir gemeinsam mit Maschinen neue Mythen bauen.
Viele Motive tauchen später an anderen Stellen wieder auf – in Loops, in Visual Studies und in kleinen Fragmenten auf künftigen Tools-Seiten.